Phantastik-Couch-Forum
| Sinitrena | Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 17.06.2009, 22:33 Uhr |
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Hallo, bei unserer Leserunde. Neue Mitleser sind immer willkommen Die elfte Leserunde beginnt am Montag, 22. 6., und behandelt das Buch „Das Lied der Dunkelheit" (The Painted Man) von Peter V Brett. Ältere Leserunden betrafen: 1. Elantris von Brandon Sanderson 2. Dracula von Bram Stoker 3. Ciara von Nicole Rensmann 4. Frankenstein von Mary Shelley 5. Der Weg des Richters von Michael A. Stackpole 6. Greywalker von Kat Richardson 7. Der Name des Windes von Patrick Rothfuss 8. Die Lügen des Locke Lamora von Scott Lynch 9. Der letzte Wunsch von Andrzey Sapkowsky 10. Zwei Schwerter für die Freiheit von Hilari Bell und können zum Teil in diesem Unterforum nachgelesen werden (oder sind seit dem Umbau des Forums verschollen - ich hoffe, die tauchen irgendwann wieder auf) Wie funktioniert die Leserunde? Ein Buch wird in Abschnitte gegliedert, die dann von den Teilnehmern jeweils bis zu einem bestimmten Termin gelesen werden, dann wird hier im Faden über diesen Teil diskutiert. Ein Vorschlag zur Einteilung findet sich unten in diesem Post. Wer entscheidet über das Buch? Die Entscheidung wurde im Leserunden-Vorschlag-Thread (forum.phantastik-couch.de/ board-9-idThread-724.html Danke noch mal an Flitzi für den neuen Faden) getroffen. Kann jeder mitmachen? Natürlich Ich habe aber das Buch gar nicht! Das Buch muss sich jeder selbst besorgen, weshalb auch zwischen der Entscheidung über das nächste Buch und dem Lesebeginn etwa eine Woche liegt (mehr oder weniger). Die Runde hat schon begonnen, kann ich trotzdem noch einsteigen? Sicher, achte nur darauf, dass du vielleicht Spoiler lesen könntest, wenn du den Faden zu früh liest (siehe Spoilerregeln). Ich habe das Buch schon gelesen, kann ich trotzdem mitmachen? Ja, vorausgesetzt du hältst dich an die Spoilerregeln. Welche Spoilerregeln? In den Leserunden werden grundsätzlich KEINE Spoilerwarnungen gegeben, allerdings darf auch nur geschrieben werden, was sich auf schon zurückliegende Kapitel bezieht. Der Vorschlag zur Einteilung: - 1. Kap. 1 (S. 11-59) bis Mo. 22.6. - 2. Kap. 2 (S. 60-119) bis Fr. 26.6. - 3. Kap. 3-4 (S. 120-175) bis Mo. 29.6. - 4. Kap. 5 (S. 176-222) bis Fr. 3.7. - 5. Kap. 6-7 (S. 223-261) bis Mo. 6.7. - 6. Kap. 8-9 (S. 262-323) bis Fr. 10.7. ---------------------------------------- - 7. Kap. 10-11 (S. 327-368) bis Mo. 13.7. - 8. Kap. 12-13 (S. 369-423) bis Fr. 17.7. - 9. Kap. 14-16 (S. 424-489) bis Mo. 20.7. ------------------------------------------ - 10. Kap. 17-19 (S. 493-544) bis Fr. 24.7. - 11. Kap. 20-22 (S. 545-584) bis Mo. 27.7. - 12. Kap. 23-24 (S. 585-610) bis Fr. 31.7. ------------------------------------------- - 13. Kap. 25-26 (S. 613-662) bis MO. 3.8. - 14. Kap. 27-28 (S. 663-718) bis Fr. 7.8. - 15. Kap. 29-30 (S. 719-763) bis Mo. 10.8. - 16. Kap. 31-32 (S. 764-795 (=Rest)) bis Fr. 14.8. Das sind dann etwa 40-60 Seiten pro Einheit. Man könnte auch immer zwei Punkte zusammenfassen, dann wären es zwischen 70 und 110 Seiten pro Einheit. Was ist besser? Andere Aufteilungsvorschläge? Das war's. Viel Spaß beim Lesen von Das Lied der Dunkelheit. Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt (Albert Einstein) |
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| Tempe | AW: Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 18.06.2009, 07:14 Uhr |
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Ich finde diese Aufteilung ganz o.k. Kann aber erst ab dem 29.06. mitmachen,. mein Buch kommt erst nächste Woche!! Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben. Mark Twain |
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| Le_Tartar | AW: Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 18.06.2009, 16:12 Uhr |
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Die Aufteilung finde ich auch super. Auch geeignet für Schichtarbeiter wie mich. "Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität" Alfred Hitchcock |
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| Beorn | AW: Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 18.06.2009, 16:24 Uhr |
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Die Aufteilung passt mir sehr gut! |
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| Djamena | AW: Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 18.06.2009, 18:17 Uhr |
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Öh, hätte nicht gedacht, dass die Leserunde so lange geht. Ab dem 25.07. kann ich dann leider nicht mehr mitmischen, weil, dann bin ich in Portugal bis zum 15. August. Nehme zwar meinen Laptop mit, aber in unserer Unterkunft gibt es keinen Internet-Anschluss. Aber bis dahin mache ich auf jeden Fall mit. „Der Veränderung die Tür verschließen, hieße das Leben selber aussperren.“ Walt Whitman, (1819 - 1892) US-amerikanischer Lyriker |
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| Sinitrena | AW: Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 22.06.2009, 21:28 Uhr |
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Wie üblich kann man am Anfang eines Buches noch nicht allzu viel über die Geschichte und wie sie sich entwickeln wird sagen. Bisher zieht es mich noch nicht besonders ins Buch. Der Anfang hätte spannend sein können, ein Dämonenangriff, ein Teil des Dofes zerstört - aber so richtig kam doch keine Spannung auf, vielleicht, weil der Autor die Ereignisse als etwas für die Figuren alltägliches beschreibt, vielleicht, weil die Menschen, die in dem Angriff sterben für den Leser noch keinerlei Bedeutung haben. Der einzige Tod, der für den Leser interessant (schlechtes Wort, aber mir fällt gerade kein besseres ein) sein könnte, ist der von Onkel Cholie, aber auch den hat man noch überhaupt nicht kennengelernt, da ist er schon wieder fort. Überhaupt finde ich das erste Kapitel doch relativ langweilig, bzw langatmig. All die Erklärungen, die Ragen Arlen gibt, wären besser im Laufe der Geschichte aufgehoben gewesen. So muss sich der Leser durch lauter Erklärungen lesen, die zwar sicher wichtig sind, um die Welt zu verstehen, die aber zugleich etwas zu sehr an eine Vorlesung erinnern. Arlen, der ja wohl die Hauptfigur ist, erscheint mir auch noch etwas blass und leblos, wie jede beliebige Figur - zu der ich noch keinen Zugang finde. Genug des negativen, es gibt auch Punkte die mir gefallen haben. Eine Welt, die dauerhaft unter Angriffen böser Wesen leidet, bevölkert von Menschen, die sich im Grunde nicht zur Wehr setzen, deren Städte nur von Kurieren und Jongleuren (die Jongleure fand ich im ersten Moment etwas unpassend, aber das hat sich bald gegeben) miteinander verbunden werden - - im großen und Ganzen eine schöne, interessante, spannende Grundidee. Mal sehen, was aus dieser Idee im Laufe der Geschichte wird. Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt (Albert Einstein) |
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| Djamena | AW: Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 22.06.2009, 22:00 Uhr |
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Okay, zwei halbe Tage im Zelt abhängen u. nur ein Buch dabei haben, öh... ich habe natürlich nicht stoppen können. So, dann aber mal bis Seite 59. Vorweg, das Cover und die Aufmachung ist gut gelungen und die Widmung an den werten Ötzi hat dem Autor gleich einen Pluspunkt bei mir eingebracht. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte rein zu kommen, es liest sich flüssig und es geschieht gleich zu Anfang einiges. Allerdings ist mein bisheriger Eindruck: Naja, die übliche Geschichte, ein abgelegenes Dorf mit lauter Hinterwäldlern, ein Junge mit verkannten Talenten, ein Kurier und ein Jongleur. Alles altbekannte Versatzstücke eines Fantasy-Romans. Selbst die Namen sind bekannte Namen, die nur in ihrer Schreibweise leicht verändert wurden. Allerdings ist mir die Idee mit den allnächtlich hervorkriechenden Dämonen so noch nicht untergekommen. Leider riecht mir diese Idee auf den ersten Blick zu sehr nach einfacher Schwarz-Weiß-Malerei. Dämonen, von Natur aus das Böse schlechthin, das ist etwas, dass auf jeden Fall vernichtet werden muss und dadurch für mich ein grässlicher, aber langweiliger Feind. Aber abwarten, vielleicht entwickelt sich die Geschichte ja ganz anders. „Der Veränderung die Tür verschließen, hieße das Leben selber aussperren.“ Walt Whitman, (1819 - 1892) US-amerikanischer Lyriker |
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| Flitzi | AW: Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 23.06.2009, 09:42 Uhr |
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Ich hatte eigentlich keine Probleme in die Geschichte hineinzukommen. Mir ging es zwar ähnlich wie Djamena mit dem klischeebehafteten "kleiner Junge aus einem Hinterwäldler-Dorf"-Anfang. Da dachte ich schon: "Na klar, der rettet vermutlich später die Welt und heiratet am Ende die schönste Frau." Ragen hebt sich als Kurier vor allem in einem Punkt aus Sicht Arlens von den Dorfbewohnern deutlich ab, nämlich das er berufsbedingt den Dämonen trotzt während die Dorfbewohner ohnmächtig vor Angst sich nur verkriechen und selbst dann noch tatenlos zusehen, wenn Freunde und Familie von den Dämonen zerfetzt werden (siehe Onkel Cholie). Dafür bewundert Arlen Ragen. Den Jongleur finde ich keineswegs unpassend, da ein Kurier sicherlich desöfteren in der Lage sein muss viele Bewohner anzulocken, um wichtige Nachrichten möglichst vielen Leute kundzugeben. Zudem ist der Kurier nicht nur der Postbote in Brett's Welt, sondern auch eine Art fahrender Händler. Das fahrende Händler mit einem Unterhaltungsprogramm ihre Geldbörse besser füllen können, leuchtet denke ich ein. |
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| Djamena | AW: Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 23.06.2009, 09:57 Uhr |
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Unpassend fand ich den Jongleur auch nicht. Das ist in sich sehr stimmig. Ich wollte nur damit ausdrücken, dass das ein wenig ein Standard-Setting ist. Was mir noch einfällt, ich habe eigentlich während des Lesens am Wochenende häufiger gedacht, dass Arlen mit seinen 11 Jahren ein wenig zu 'erwachsen' daherkommt, aber wenn ich es mir recht überlege, kann man es damit erklären, dass Kinder in so einer Welt viel früher erwachsen werden müssen. Und so kann man sie wohl kaum mit heutigen 11jährigen vergleichen. „Der Veränderung die Tür verschließen, hieße das Leben selber aussperren.“ Walt Whitman, (1819 - 1892) US-amerikanischer Lyriker |
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| Beorn | AW: Das Lied der Dunkelheit (ab 22.6.09) | 23.06.2009, 10:06 Uhr |
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Abwarten und Tee trinken. Bisher geht es mir ähnlich mit dem Buch. Der Autor scheint erst einmal alle möglichen Fantasy-Texte synkretistisch zusammenzumengen, ohne wirklich neue Gedanken zu bringen. Die nächtlich hervorkriechenden Dämonen gleichen den Trolden aus "Valley" von Jonathan Stroud, wobei das Aussehen noch nicht geklärt ist. Es wird auch durch die verschiedenen Arten von Dämonen etwas vielseitiger. Die Grundidee: Junge aus ärmlichen, rustikalen Verhältnissen erhält eine außergewöhnliche Rolle in einer fantastischen Welt - die Rolle kenne ich allerdings noch nicht - ist auch recht gebräuchlich, da der Schritt von einer "unwichtigen" Person zur Heldenfigur eine gewisse Brisanz enthält, und es sich jeder selbst wünscht (Drachenbeinthron, Eragon, Herr der Ringe und viele mehr). Für mich bleiben hierbei die Fragen: Warum ausgerechnet elf Jahre? (Etwas jung für einen "Helden"!) Welche ungewöhnlichen Fähigkeiten bildet er heraus? Die Welt an sich gefällt mir gut! Der Autor baut sie langsam durch Vorausdeutungen und den Bericht von Ragen auf, ohne das kleine Dorf zu verlassen. Einer Erklärung bedürfen aus meiner Sicht noch die ganzen Bannzeichen, die vor den Dämonen sichern. Dem nächsten Ereignis, Abenteuer, Unglück fiebere ich entgegen, da ich vermute, dass dann die ganze Sache zum Rollen kommt und Arlens Besonderheit herauskommt. |
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