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asta AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 16.03.2010, 23:23 Uhr
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@Pret, öhm .... *pfeift*

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

Iris53 AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 17.03.2010, 15:55 Uhr
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Der junge Mann hatte plötzlich das Gefühl in einem wundersamen Wald zu stehen; der warme Geruch frischer Erde, vermischt mit dem Aroma harziger Bäume umwehte ihn und vor seinen Augen entstand das Bild einer sonnenüberstrahlten Lichtung mit zarten jungen Gräsern und überwältigend schönen Blumen, wie er sie noch nie gesehen hatte.
Ungläubig blickte Milo sich zu dem Mönch mit der zarten Stimme um, seine Stimme zitterte leicht, als er endlich einen Satz hervorbrachte: "Wo, zum Teufel sind wir und wer zum Henker bist du? Du bist doch nie im Leben ein Mönch, geschweige denn ein Mann!"
"Ich sehe, du bist mit einer scharfen Beobachtungsgabe gesegnet," der Spott in dem glockenhellen Lachen war nicht zu überhören, "doch mäßige deine Wortwahl, denn in Galadion`s Garten wird nicht geflucht."
"Da ... das...", stotterte er erfürchtig, "ka... kann nicht sein! Wir ... sind im Reich der Mythen ... beim allgegenwärtigen Erschaffer, de...dem mächtigsten Wesen aller Zeitrechnungen? Du beliebst zu Scherzen und noch dazu auf meine Kosten, Weib!"
"Wenn du damit besser Leben kannst, dann verweile bei diesem Gedanken, solange es gut geht. Aber ich verspreche dir, diese Zeit wird sehr kurz sein."
Milo zog unzufrieden die Brauen zusammen. "Ich habe keine Zeit für deinen Spott und mysteriöse Bemerkungen. Sag, was du von mir willst und warum ich hier bin und dann bring mich schnellstens wieder zurück. Außerdem gebietet es die Höflichkeit, daß du mir endlich sagst, wer du bist."

Du kannst Deinen Verstand täuschen, aber niemals Dein Herz.

Iris53 AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 17.03.2010, 15:57 Uhr
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@asta

(Kleine Anmerkung:
eine Ausnahme von der Ein-Satz-Regel ist die wörtliche Rede, sonst können wir ja niemals ausreden *grinst breit* Also vom "....." bis zum Ende gilt die Rede als ein Satz. *zweifelt* EINVERSTANDEN????? IRIS? oder wer sonst noch mitschreiben will ...?)

Eine sehr gute Ausnahme *grinst breit*
Du siehst, ich habe sie schon weidlich ausgenutzt. *pfeift*

Du kannst Deinen Verstand täuschen, aber niemals Dein Herz.

asta AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 17.03.2010, 16:27 Uhr
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KAPITEL 2

Der junge Mann hatte plötzlich das Gefühl in einem wundersamen Wald zu stehen; der warme Geruch frischer Erde, vermischt mit dem Aroma harziger Bäume umwehte ihn und vor seinen Augen entstand das Bild einer sonnenüberstrahlten Lichtung mit zarten jungen Gräsern und überwältigend schönen Blumen, wie er sie noch nie gesehen hatte.
Ungläubig blickte Milo sich zu dem Mönch mit der zarten Stimme um, seine Stimme zitterte leicht, als er endlich einen Satz hervorbrachte: "Wo, zum Teufel sind wir und wer zum Henker bist du? Du bist doch nie im Leben ein Mönch, geschweige denn ein Mann!"
"Ich sehe, du bist mit einer scharfen Beobachtungsgabe gesegnet," der Spott in dem glockenhellen Lachen war nicht zu überhören, "doch mäßige deine Wortwahl, denn in Galadion`s Garten wird nicht geflucht."
"Da ... das...", stotterte er erfürchtig, "ka... kann nicht sein! Wir ... sind im Reich der Mythen ... beim allgegenwärtigen Erschaffer, de...dem mächtigsten Wesen aller Zeitrechnungen? Du beliebst zu Scherzen und noch dazu auf meine Kosten, Weib!"
"Wenn du damit besser Leben kannst, dann verweile bei diesem Gedanken, solange es gut geht. Aber ich verspreche dir, diese Zeit wird sehr kurz sein."
Milo zog unzufrieden die Brauen zusammen. "Ich habe keine Zeit für deinen Spott und mysteriöse Bemerkungen. Sag, was du von mir willst und warum ich hier bin und dann bring mich schnellstens wieder zurück. Außerdem gebietet es die Höflichkeit, daß du mir endlich sagst, wer du bist."
"Ich gehöre zur Mythenwelt und bin auserwählt worden, um dir zu helfen. Du kannst mich Lysi nennen. Unter den Gästen deiner Geburtstagsparty waren mindestens fünfundzwanzig Meuchelmörder und davon mehr als die Hälfte nicht menschlich. Selbst der Schlächter, Bra Raffelo, kann sie nicht identifizieren. Sie sind mächtiger als er. Wisse, Milo, du bist das Kind der Vorsehung und weder böse noch gut. Noch liegt deine Zukunft in deinen Händen. Noch kannst du dich entscheiden, wer oder was du werden willst. Aber wenn heute vor deinen Augen deine Mutter und deine Amme sterben sollten, wirst du den Weg des Bösen einschlagen, um sie zu rächen. Deshalb bist du hier, damit ich dir helfen kann und - so der Erschaffer will - heute niemand sterben muss, außer den Mördern!"

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

asta AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 17.03.2010, 16:28 Uhr
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@Iris .... tja, eine wörtliche Rede kann schon mal etwas länger werden... *pfeift* *grinst breit*

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

Pretorias AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 17.03.2010, 21:09 Uhr
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@Iris .... tja, eine wörtliche Rede kann schon mal etwas länger werden...


Zuerst die wörtliche Reden, dann ein paar Sätze, ein Absätzchen und dann jeder eine Person *schaut cool* *grinst breit*
Frag mich, wie das hier so lange gut geht, damals gings in der Forengeschichte viel schneller *grinst breit*

Wissen ist Macht. Geheimnisse bedeuten Wissen. Bewahre deine Geheimnisse und du bewahrst deine Macht.

asta AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 17.03.2010, 22:48 Uhr
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Hihi... wir sind halt sehr diszipliniert... *grinst breit*
Fragt sich nur wie lange? *schaut cool*

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

Iris53 AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 18.03.2010, 11:26 Uhr
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KAPITEL 2

Der junge Mann hatte plötzlich das Gefühl in einem wundersamen Wald zu stehen; der warme Geruch frischer Erde, vermischt mit dem Aroma harziger Bäume umwehte ihn und vor seinen Augen entstand das Bild einer sonnenüberstrahlten Lichtung mit zarten jungen Gräsern und überwältigend schönen Blumen, wie er sie noch nie gesehen hatte.
Ungläubig blickte Milo sich zu dem Mönch mit der zarten Stimme um, seine Stimme zitterte leicht, als er endlich einen Satz hervorbrachte: "Wo, zum Teufel sind wir und wer zum Henker bist du? Du bist doch nie im Leben ein Mönch, geschweige denn ein Mann!"
"Ich sehe, du bist mit einer scharfen Beobachtungsgabe gesegnet," der Spott in dem glockenhellen Lachen war nicht zu überhören, "doch mäßige deine Wortwahl, denn in Galadion`s Garten wird nicht geflucht."
"Da ... das...", stotterte er erfürchtig, "ka... kann nicht sein! Wir ... sind im Reich der Mythen ... beim allgegenwärtigen Erschaffer, de...dem mächtigsten Wesen aller Zeitrechnungen? Du beliebst zu Scherzen und noch dazu auf meine Kosten, Weib!"
"Wenn du damit besser Leben kannst, dann verweile bei diesem Gedanken, solange es gut geht. Aber ich verspreche dir, diese Zeit wird sehr kurz sein."
Milo zog unzufrieden die Brauen zusammen. "Ich habe keine Zeit für deinen Spott und mysteriöse Bemerkungen. Sag, was du von mir willst und warum ich hier bin und dann bring mich schnellstens wieder zurück. Außerdem gebietet es die Höflichkeit, daß du mir endlich sagst, wer du bist."
"Ich gehöre zur Mythenwelt und bin auserwählt worden, um dir zu helfen. Du kannst mich Lysi nennen. Unter den Gästen deiner Geburtstagsparty waren mindestens fünfundzwanzig Meuchelmörder und davon mehr als die Hälfte nicht menschlich. Selbst der Schlächter, Bra Raffelo, kann sie nicht identifizieren. Sie sind mächtiger als er. Wisse, Milo, du bist das Kind der Vorsehung und weder böse noch gut. Noch liegt deine Zukunft in deinen Händen. Noch kannst du dich entscheiden, wer oder was du werden willst. Aber wenn heute vor deinen Augen deine Mutter und deine Amme sterben sollten, wirst du den Weg des Bösen einschlagen, um sie zu rächen. Deshalb bist du hier, damit ich dir helfen kann und - so der Erschaffer will - heute niemand sterben muss, außer den Mördern!"
Milo hatte Mühe, all das eben Gehörte zu verarbeiten und stöhnte entsetzt auf, als er von dem möglichen Tod seiner Mutter hörte, doch erschienen ihm die Ausführungen der ersten Botin Galadion´s im höchsten Maße unlogisch. " Wie sollen die Mörder sterben, wenn du hier bist? Wie kamen sie überhaupt unter die geladenen Gäste und wer hat sie geschickt? Warum vertun wir unsere Zeit hier, wenn die Gefahr in der Festung lauert? Wie willst du mir helfen, dieses Unheil zu verhindern, wenn ich noch nicht einmal die Kräfte meines Vaters habe? Eines Halbdämons, der wie du sagst, zu schwach ist, die Meuchler zu erkennen, geschweige denn, sie zu besiegen? Und wieso glaubst du, es würde Rache sein, die mich treiben würde, die Mörder meiner Mutter zu finden? In meinen Augen wäre das Gerechtigkeit und die bringt mich nicht auf den Weg des Bösen. Und zu guter Letzt: Warum sollten sie meine Mutter töten, wenn sie doch eigentlich mich haben wollen? Denn ihr Ziel ist es ja wohl, daß die Prophezeiung nicht erfüllt wird, oder?"

Du kannst Deinen Verstand täuschen, aber niemals Dein Herz.

asta AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 18.03.2010, 18:40 Uhr
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Bücher im Regal:
402

KAPITEL 2

Der junge Mann hatte plötzlich das Gefühl in einem wundersamen Wald zu stehen; der warme Geruch frischer Erde, vermischt mit dem Aroma harziger Bäume umwehte ihn und vor seinen Augen entstand das Bild einer sonnenüberstrahlten Lichtung mit zarten jungen Gräsern und überwältigend schönen Blumen, wie er sie noch nie gesehen hatte.
Ungläubig blickte Milo sich zu dem Mönch mit der zarten Stimme um, seine Stimme zitterte leicht, als er endlich einen Satz hervorbrachte: "Wo, zum Teufel sind wir und wer zum Henker bist du? Du bist doch nie im Leben ein Mönch, geschweige denn ein Mann!"
"Ich sehe, du bist mit einer scharfen Beobachtungsgabe gesegnet," der Spott in dem glockenhellen Lachen war nicht zu überhören, "doch mäßige deine Wortwahl, denn in Galadion`s Garten wird nicht geflucht."
"Da ... das...", stotterte er erfürchtig, "ka... kann nicht sein! Wir ... sind im Reich der Mythen ... beim allgegenwärtigen Erschaffer, de...dem mächtigsten Wesen aller Zeitrechnungen? Du beliebst zu Scherzen und noch dazu auf meine Kosten, Weib!"
"Wenn du damit besser Leben kannst, dann verweile bei diesem Gedanken, solange es gut geht. Aber ich verspreche dir, diese Zeit wird sehr kurz sein."
Milo zog unzufrieden die Brauen zusammen. "Ich habe keine Zeit für deinen Spott und mysteriöse Bemerkungen. Sag, was du von mir willst und warum ich hier bin und dann bring mich schnellstens wieder zurück. Außerdem gebietet es die Höflichkeit, daß du mir endlich sagst, wer du bist."
"Ich gehöre zur Mythenwelt und bin auserwählt worden, um dir zu helfen. Du kannst mich Lysi nennen. Unter den Gästen deiner Geburtstagsparty waren mindestens fünfundzwanzig Meuchelmörder und davon mehr als die Hälfte nicht menschlich. Selbst der Schlächter, Bra Raffelo, kann sie nicht identifizieren. Sie sind mächtiger als er. Wisse, Milo, du bist das Kind der Vorsehung und weder böse noch gut. Noch liegt deine Zukunft in deinen Händen. Noch kannst du dich entscheiden, wer oder was du werden willst. Aber wenn heute vor deinen Augen deine Mutter und deine Amme sterben sollten, wirst du den Weg des Bösen einschlagen, um sie zu rächen. Deshalb bist du hier, damit ich dir helfen kann und - so der Erschaffer will - heute niemand sterben muss, außer den Mördern!"
Milo hatte Mühe, all das eben Gehörte zu verarbeiten und stöhnte entsetzt auf, als er von dem möglichen Tod seiner Mutter hörte, doch erschienen ihm die Ausführungen der ersten Botin Galadion´s im höchsten Maße unlogisch. "Wie sollen die Mörder sterben, wenn du hier bist? Wie kamen sie überhaupt unter die geladenen Gäste und wer hat sie geschickt? Warum vertun wir unsere Zeit hier, wenn die Gefahr in der Festung lauert? Wie willst du mir helfen, dieses Unheil zu verhindern, wenn ich noch nicht einmal die Kräfte meines Vaters habe? Eines Halbdämons, der wie du sagst, zu schwach ist, die Meuchler zu erkennen, geschweige denn, sie zu besiegen? Und wieso glaubst du, es würde Rache sein, die mich treiben würde, die Mörder meiner Mutter zu finden? In meinen Augen wäre das Gerechtigkeit und die bringt mich nicht auf den Weg des Bösen. Und zu guter Letzt: Warum sollten sie meine Mutter töten, wenn sie doch eigentlich mich haben wollen? Denn ihr Ziel ist es ja wohl, daß die Prophezeiung nicht erfüllt wird, oder?"
Lysi lachte perlend. "Du bist ziemlich neugierig, aber die meisten Antworten auf deine Fragen werden warten müssen, bis wir unsere Aufgabe erfüllt haben. Milo, ich konnte dir unmöglich in der Gegenwart von all den Gedankenlesern erklären, wer ich bin und woher ich komme. Nur eines vorweg, Mauern sind Luft für mich, sonst wären wir nicht so schnell hierher gekommen und genau so gelangten auch die Mörder in eure Hallen. Deinem Vater können wir nicht vollständig trauen, aber auch seine Wege sind durchaus noch wandelbar. Wir sollten jetzt jedoch zurückkehren, und du solltest dich ganz auf mich verlassen. Ich werde deine Mutter und deine Amme schützen. Denn nur wenn sie überleben wird die Prophezeiung dir eine Chance geben. Aber Rache und Hass, Milo, bringen dich nicht weiter. Komm nimm meinen Arm, lass alles Geschehen, warte ab und achte darauf, dass du nicht mitten im Tumult dein Leben verlierst. Verberge deine Gedanken, insbesondere die, die mich oder die Meuchelmörder betreffen. Vertrau mir!" Kaum hatte sie die letzten Worte gesprochen, erfasste Milo ein beachtlicher Schwindel und noch bevor er neue Fragen stellen konnte, befanden sie sich wieder in der Festhalle - so als wären sie nie fort gewesen.

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

Iris53 AW: Ein(-Satz) für die Fantasy 19.03.2010, 15:12 Uhr
reg. seit:
28.11.2009
Forenbeiträge:
1120
Buchmeinungen:
38
Bücher im Regal:
244

KAPITEL 2

Der junge Mann hatte plötzlich das Gefühl in einem wundersamen Wald zu stehen; der warme Geruch frischer Erde, vermischt mit dem Aroma harziger Bäume umwehte ihn und vor seinen Augen entstand das Bild einer sonnenüberstrahlten Lichtung mit zarten jungen Gräsern und überwältigend schönen Blumen, wie er sie noch nie gesehen hatte.
Ungläubig blickte Milo sich zu dem Mönch mit der zarten Stimme um, seine Stimme zitterte leicht, als er endlich einen Satz hervorbrachte: "Wo, zum Teufel sind wir und wer zum Henker bist du? Du bist doch nie im Leben ein Mönch, geschweige denn ein Mann!"
"Ich sehe, du bist mit einer scharfen Beobachtungsgabe gesegnet," der Spott in dem glockenhellen Lachen war nicht zu überhören, "doch mäßige deine Wortwahl, denn in Galadion`s Garten wird nicht geflucht."
"Da ... das...", stotterte er erfürchtig, "ka... kann nicht sein! Wir ... sind im Reich der Mythen ... beim allgegenwärtigen Erschaffer, de...dem mächtigsten Wesen aller Zeitrechnungen? Du beliebst zu Scherzen und noch dazu auf meine Kosten, Weib!"
"Wenn du damit besser Leben kannst, dann verweile bei diesem Gedanken, solange es gut geht. Aber ich verspreche dir, diese Zeit wird sehr kurz sein."
Milo zog unzufrieden die Brauen zusammen. "Ich habe keine Zeit für deinen Spott und mysteriöse Bemerkungen. Sag, was du von mir willst und warum ich hier bin und dann bring mich schnellstens wieder zurück. Außerdem gebietet es die Höflichkeit, daß du mir endlich sagst, wer du bist."
"Ich gehöre zur Mythenwelt und bin auserwählt worden, um dir zu helfen. Du kannst mich Lysi nennen. Unter den Gästen deiner Geburtstagsparty waren mindestens fünfundzwanzig Meuchelmörder und davon mehr als die Hälfte nicht menschlich. Selbst der Schlächter, Bra Raffelo, kann sie nicht identifizieren. Sie sind mächtiger als er. Wisse, Milo, du bist das Kind der Vorsehung und weder böse noch gut. Noch liegt deine Zukunft in deinen Händen. Noch kannst du dich entscheiden, wer oder was du werden willst. Aber wenn heute vor deinen Augen deine Mutter und deine Amme sterben sollten, wirst du den Weg des Bösen einschlagen, um sie zu rächen. Deshalb bist du hier, damit ich dir helfen kann und - so der Erschaffer will - heute niemand sterben muss, außer den Mördern!"
Milo hatte Mühe, all das eben Gehörte zu verarbeiten und stöhnte entsetzt auf, als er von dem möglichen Tod seiner Mutter hörte, doch erschienen ihm die Ausführungen der ersten Botin Galadion´s im höchsten Maße unlogisch. "Wie sollen die Mörder sterben, wenn du hier bist? Wie kamen sie überhaupt unter die geladenen Gäste und wer hat sie geschickt? Warum vertun wir unsere Zeit hier, wenn die Gefahr in der Festung lauert? Wie willst du mir helfen, dieses Unheil zu verhindern, wenn ich noch nicht einmal die Kräfte meines Vaters habe? Eines Halbdämons, der wie du sagst, zu schwach ist, die Meuchler zu erkennen, geschweige denn, sie zu besiegen? Und wieso glaubst du, es würde Rache sein, die mich treiben würde, die Mörder meiner Mutter zu finden? In meinen Augen wäre das Gerechtigkeit und die bringt mich nicht auf den Weg des Bösen. Und zu guter Letzt: Warum sollten sie meine Mutter töten, wenn sie doch eigentlich mich haben wollen? Denn ihr Ziel ist es ja wohl, daß die Prophezeiung nicht erfüllt wird, oder?"
Lysi lachte perlend. "Du bist ziemlich neugierig, aber die meisten Antworten auf deine Fragen werden warten müssen, bis wir unsere Aufgabe erfüllt haben. Milo, ich konnte dir unmöglich in der Gegenwart von all den Gedankenlesern erklären, wer ich bin und woher ich komme. Nur eines vorweg, Mauern sind Luft für mich, sonst wären wir nicht so schnell hierher gekommen und genau so gelangten auch die Mörder in eure Hallen. Deinem Vater können wir nicht vollständig trauen, aber auch seine Wege sind durchaus noch wandelbar. Wir sollten jetzt jedoch zurückkehren, und du solltest dich ganz auf mich verlassen. Ich werde deine Mutter und deine Amme schützen. Denn nur wenn sie überleben wird die Prophezeiung dir eine Chance geben. Aber Rache und Hass, Milo, bringen dich nicht weiter. Komm nimm meinen Arm, lass alles Geschehen, warte ab und achte darauf, dass du nicht mitten im Tumult dein Leben verlierst. Verberge deine Gedanken, insbesondere die, die mich oder die Meuchelmörder betreffen. Vertrau mir!" Kaum hatte sie die letzten Worte gesprochen, erfasste Milo ein beachtlicher Schwindel und noch bevor er neue Fragen stellen konnte, befanden sie sich wieder in der Festhalle - so als wären sie nie fort gewesen.
Und dann überschlugen sich die Ereignisse: Eine helle Fistelstimme kreischte in seinem Kopf "Jetzt", sein Vater brüllte "Runter mit dir!", ein derber Schlag traf seine Beine, er stürzte zur Seite und riss im Fallen seine Mutter und eine ihrer Hofdamen mit sich auf den Boden.

Du kannst Deinen Verstand täuschen, aber niemals Dein Herz.

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