Phantastik-Couch-Forum
| Frank | AW: E-Books | 13.11.2011, 03:40 Uhr |
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@Yoorro Das Stilmittel der Ironie ist dir bekannt? Soviel zu deinem von mir stammenden Zitat. "Ich denke du meinst Verdienst? Beruf passt nicht, oder verstehe ich nicht. Ich gehe mal von Verdienst aus, korrigier mich sonst." Beruf passt durchaus. Ohne Beruf - kein Verdienst. Zumindest nicht in diesem. "Ich habe meine Buchhandlung ( ist in privater hand ) vor Ort gefragt, ob sie das nicht einführen wollten. Dann könnte ich auch meine digitalen Medien bei ihnen kaufen. " Kannst du ja. Über Bestellung. Sollte er können. "Er geht also nicht zugrunde wegen einer Minderheit. Ist das bei Dir so?" Nein. "Wir reden auf der einen Seite von Verdienstausfall und auf der anderen Seite davon, das es sich nicht lohnt ebooks anzubieten, weil keiner sie will. " Nein, ich habe nicht davon geredet. Dude: Mir pinkeln die auf den bekackten Teppich ! Walter: Der Teppich hat das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht, hab ich recht ? |
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| Eva@Phantastik-Couch | AW: E-Books | 15.11.2011, 10:18 Uhr |
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@Eva Das ist keine grundlose Behauptung, da muss man sich nur mal mit Autoren unterhalten, um das bestätigt zu bekommen. Das ich Dir hier keine konkreten Namen und Zitate nennen kann versteht sich wohl von selbst. Aber Du bist doch Buchhändler. Vielleicht quatscht Du mal bei einem Bier mit jemandem, der bei dir eine Lesung veranstaltet hat, dann wirst Du höchstwahrscheinlich dasselbe zu hören bekommen, wie ich. Was die kleinen Buchhändler angeht, da verstehe ich den Einwand mit der Buchpreisbindung einerseits schon, anderseits auch nicht 100% ig. Der Buchhändler hat doch nunmal den Beratungsvorteil auf seiner Seite. Er hat die Möglichkeit, verschiedene Preise anzubieten, hat die Möglichkeit, Lesungen anzubieten, somit den Kontakt zwischen Lesern und Autoren zu vermitteln (wenn ich überlege, WAS bei Tad Williams neulich los war....oder bei Jens und Jens am Lyx-Stand auf der Messe in Frankfurt...), Kinder- Senioren-Lesenachmittage zu veranstalten, was auch immer. Aber ich gebe es zu, da ich keine Buchhandlung betreibe, habe ich keinen Überblick, ob da einfach Chancen und Möglichkeiten zuwenig genutzt werden, oder ob Kosten und Nutzen sich wirklich nicht rechnen. Aber das sind alles Serviceangebote an den Leser, den das Netz nicht bieten kann und die mit der Buchpreisbindung nichts zu tun haben. Shrike, ich will Dich echt nicht ärgern, ich überlege halt nur. Vielleicht kannst Du mir die Buchhändlersicht noch ein bisschen näher bringen. Gruss Eva "if you have the right attitude, interesting problems will find you!" |
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| Anderweltler | AW: E-Books | 15.11.2011, 17:15 Uhr |
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Ich glaube das die ganzen Diskussion durch ein Generationskonflikt entstanden ist. Also da fühle ich mich ja irgendwie angesprochen Ich habe zwei Handys, die ich beide nicht benutze, ausser um bei Emails von bestimmten lieben Menschen und Lieferungen an die Packstation benachrichtigt zu werden. Sonst nutze ich die nicht, nicht weil ich zu tüddelig dafür bin, sondern weil ich mir bewußt den Luxus gönne, nicht ständig und für jedermann erreichbar zu sein. Ich bin relativ offen neuen Medien gegenüber (z.B. Facebook), mache aber nicht jeden Trend mit (z.B. Twitter). Meine Musik höre ich auch nicht mehr mit dem Grammophon Aber im Gegensatz zur Musik, bei der ich es einfach praktisch finde, fast meine ganze Sammlung in einer Streichholzschachtel mit mir herumzutragen, bzw zu Hause ohne umständlichen CD-Wechsel per Fernbedienung auf meine gesamte Musik zugreifen zu können, sehe ich bei einem Ebook keinen Vorteil für mich. Ich könnte mir die Nutzung eines Ebook-Readers gut vorstellen für Nachschlagewerke, Kataloge oder Fachliteratur. Aber für Romane? Nein danke. Vielleicht auch, weil ich nicht der absolute Vielleser bin. Das Buchgepäck bei einem zwei- oder dreiwöchigen Urlaub würde bei mir sicher nicht die Freigepäckgrenze überschreiten. Und Platz für Bücher ist auch nicht das Problem. Im Gegenteil, ich finde Bücher im Regal einfach schön. Ich möchte auch vom Cover des Buchs angesprochen werden. Und beim Lesen auch mal schnell vor- und zurückblättern, um nochmal eben was nachzulesen. Und ich habe auch nichts dagegen, etwas 'in der Hand zu haben'. Auch wenn ich viel Musik inzwischen nur als mp3 lade: wenn die CD vom Preis her vergleichbar ist bzw nur wenig mehr kostet, kaufe ich die CD. Obwohl ich dadurch nur mehr Arbeit habe, weil ich sie dann selbst noch rippen und taggen muss, bevor ich sie auf den tragbaren Player bzw den Haus-Streamer kopiere. Wie bei Büchern finde ich nämlich auch ein Regal mit CDs schön. Ich denke also, den Grund für Nutzung und Nicht-Nutzung von Ebook-Lesern am Alter festzumachen, ist etwas kurz gegriffen. Vielleicht kann ich es mir als Angehörigem der älteren Generation aber vielleicht etwas eher erlauben, uncool zu sein und mit der Anschaffung eines Ebook-Readers zu warten, bis ich für mich ganz persönlich einen Vorteil erkenne. PS: Eine weitere Voraussetzung, Ebooks auch nur in Erwägung zu ziehen (allerdings wie schon gesagt, nicht für Romane), ist der Wegfall des dämlichen DRM. Solange die Musikstücke durch dieses Digitale Restriction Management 'geschützt' waren, habe ich nicht ein Musikstück gekauft. Seit das Format offen ist, komme ich sicher im Schnitt auf 3 oder 4 'downgeloadete' Alben pro Monat. Der gute Mann denkt an sich, selbst zuletzt |
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| Flitzi | AW: E-Books | 15.11.2011, 17:56 Uhr |
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Eine weitere Voraussetzung, Ebooks auch nur in Erwägung zu ziehen (allerdings wie schon gesagt, nicht für Romane), ist der Wegfall des dämlichen DRM. Das ist bei mir auch der Knackpunkt. Ich möchte weder mich noch meine Lesegeräte noch die gekauften ebooks irgendwo registrieren müssen. Ich möchte die von mir gekauften ebooks nach meinem Gutdünken auf einem geeigneten Speichermedium verwalten und auf ein Lesegerät meiner Wahl kopieren können. Und nicht jedesmal beim Verkäufer betteln mir eine neue Lizenz zu geben. Auch Wasserzeichen (weiches DRM) sind keine Lösung. Dann sind die Dateien zwar kopierbar, aber ich habe nicht die geringste Lust irgendwann ein Gerichtsverfahren am Hals zu haben, weil ein auf mich personalisiertes ebook auf irgendeiner illegalen Tauschbörse gelandet ist. Sei es nun weil mir mein Lesegerät geklaut oder es gefunden wurde und der Dieb/Finder es dort reingestellt hat oder einer über einen Trojaner an diese Dateien gekommen ist. Übrigens sind viele DRM-Varianten selbst schon eine Art Trojaner. Wahrscheinlich habe ich bezüglich DRM zu viel Paranoia, aber ich habe auch schon Pferde kotzen sehen. |
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| Wolfsfrau | AW: E-Books | 18.11.2011, 11:12 Uhr |
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Fragen zur Stabilität eines E-Books. Wie oft kann man es fallen lassen, ohne dass es kaputt geht? Kann man ein E-Book auch zum Lesen mit in die Badewanne nehmen? Wenn man Flüssigkeit darauf verschüttet, hilft da auch nur ein ZEWA? Was passiert, wenn man ein E-Book versehentlich irgendwo außerhalb des eigenen Machtbereiches vergisst? usw. Wenn ich mich recht erinnere hatte das Shrike gepostet, genial: www.youtube.com/ watch?v= 01lKFuA_ _ VM Ich bin nicht kompliziert, SONDERN EINE HERAUSFORDERUNG |
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