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Eva@Phantastik-Couch AW: Eigennamen eingedeutscht, o. lieber im Original? 03.05.2011, 20:35 Uhr
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Also ich hab "Der fünfte Elefant" von Terry Ptatchett in deutsch und in Englisch im Regal und ich bin ganz klar für die englischen Namen .
Aus Longbottom wird z.B. so was wie "Grinsi Kleinpo...
um nur ein Beispiel zu nennen...


Ich gebe zu, die Übersetzungen der Pratchett Namen ist nicht immer gelungen.
Aber hängt die Übersetzungsqualität der humoristische Fantasy nicht maßgeblich davon ab, ob es gelungen ist, den Wortwitz in ein deutsches Äquivalent zu übertragen? Es gibt doch viele Wortspiele, die im Englischen klassisch sind, (Knock, Knock-Gags zum Beispiel), aber in Deutsch nicht funktionieren. Und da muss, will man eine gute Übersetzung abliefern, eben ein deutsches Äquivalent her. Und die haben wir doch mitunter in den Pratchett-Romanen vorliegen und so gänzlich schlecht können sie nicht sein. Denn sie sind auch bei uns zu Recht sehr anerkannt und beliebt.
Aber MUSS man dann nicht in der deutschen Übersetzung auch die Namen übersetzen? Einfach weil die doch zum Wortspiel dazu gehören? Ich bin mir ehrlich nicht sicher, ob Pratchett in Deutsch mit den Originalnamen funktionieren würde, zumal für jemanden, der kein Englisch versteht....*grübel* *zweifelt*
LG
Eva

"if you have the right attitude, interesting problems will find you!"

Pretorias AW: Eigennamen eingedeutscht, o. lieber im Original? 03.05.2011, 22:02 Uhr
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Hm,
ich hab mal ein Buch gelesen, das wohl auf so einem "Wortspiel" mit einem Namen zu tun hatte.
Da ging es um jemanden, der im Buch "Torton Horse" (oder so ähnlich) hieß (aber die Aussprache) war so.
Am Ende drehte sich dann alles um eben jene Person und einen "verhörer" mit seinen Namen, was dann die Hauptfiger bei einem Verhör den "Versprecher" entdecken lies. Es stelle sich heraus, dass das "Trojan Horse" eigentlich gemeint war.
Hätte man in diesem Fall den Namen dieser Person komplett verändern müssen, damit es sich anhört wie "Trojanisches Pferd"?
Das wurde zu Beginn nämlich immer nur auf Deutsch genannt und erst als das mit dem "Verhörer" deutlich wurde, wurde ein zwei mal "Trojan Horse" geschrieben.
Was wäre da in der deutschen Übersetzung sinnvoll gewesen?

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enttäuscht und sauer AW: Eigennamen eingedeutscht, o. lieber im Original? 17.04.2012, 09:20 Uhr

Keine Ahnung warum die das gemacht haben, die Namen mitten im Zyklus zu verändern. Gibts dann gar keine deutsche mehr mit den korrekten Namen? Sehr traurig! :(
Dann muss ich wohl auf die englischen Bücher umsteigen. Königsmund, Wintertrutz, John Schnee, wie lächerlich das klingt verglichen zu Kings Landing, Winterfell und John Snow.
Mein Favorit ist aber Theon Graufreud, WTF! Sein Name ist Greyjoy. Ich heiß auch Müller und werd im Englisch nicht zur Frau Miller, sondern bleib auch weiterhin Müller.
HamburgBuam AW: Eigennamen eingedeutscht, o. lieber im Original? 17.04.2012, 13:17 Uhr
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Namen sollten so bleiben, wie sie sind. Alternativen akzeptiere ich nur bei Namen aus Thailand, der Mongolei oder Aserbaidschan, weil man mit denen eh nicht zurecht kommt.
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