Phantastik-Couch-Forum
| Flitzi | AW: Eis und Feuer-Problem | 19.01.2012, 09:15 Uhr |
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Das "eindeutschen" von Eigennamen, wird sonst auch nicht praktiziert, also kann ich mir die Aussage des Verlages "Die leser wollten es so" nicht vorstellen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Mehrheit das so will. Die Internet-Nörgler sind dabei sicher nicht repräsentativ für die Masse. Ich selbst bin da in diesem Fall auch dafür Eindeutschungen, nur nicht mitten in der Reihe. Dass das sonst nicht praktiziert wird, dem würde ich nicht zustimmen. Eigennamen sind es im Grunde ja im Lied von Eis und Feuer auch nicht. Im Prinzip sind es im englischen Original ja auch schon Übersetzungen aus den Westeros'schen Sprachen (Andalisch,...) ins Englische. Ich finde allerdings auch nicht alle Eindeutschungen sonderlich gelungen. Es ist aber auch keineswegs leicht, immer wohlklingende und sinnerhaltende Übersetzungen zu finden. Was heißt eigendlich "Veröffentlichung ineinem Hardcoververlag"? Kommt Bd.9 nun als gebundene Ausgabe raus? oder beziehen die sich auf eine erweiterte Auflage des neuen Buches bei FanPro? Das ist in der Tat sehr irreführend. Mit Hardcoververlag ist Penhaligon gemeint, der im Grunde kein eigenständiger Verlag, sondern vielmehr ein Label von Blanvalet ist. Nein, Band 9 erscheint nicht als HC. Alles bleibt wie bei den ersten 8 Bänden, außer dass oben statt Blanvalet nun Penhaligon draufsteht. |
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| Djamena | AW: Eis und Feuer-Problem | 19.01.2012, 15:08 Uhr |
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Die Eindeutschungen sind nicht schlecht gemacht, also 'Graufreud' ist vollkommen korrekt und ich finde das auch nicht schlimm. Für mich ist es nur ungewohnt, weil ich bisher nur die alte Übersetzung gelesen habe. Aber in der TV-Serie, bei der synchronisierten Fassung, hab ich mich schnell dran gewöhnt. Da ich aber die Bücher ab jetzt eh nur noch im Original lesen werde, ist es mir ziemlich egal. Den Ansatz des Verlags finde ich aber verständlich, besser, der Übersetzer macht sich ernsthaft Gedanken, als ein lustloser Übersetzer, der das nur so runterhaut. „Der Veränderung die Tür verschließen, hieße das Leben selber aussperren.“ Walt Whitman, (1819 - 1892) US-amerikanischer Lyriker |
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| Flitzi | AW: Eis und Feuer-Problem | 19.01.2012, 15:38 Uhr |
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Graufreud finde ich auch nicht schlimmer als Greyjoy. Ich vermute da sogar, dass sich Greyjoy für einen englischen Muttersprachler noch beknackter anhört als für uns Graufreud. Auch das viel geächtete Königsmund für King's Landing finde ich garnicht schlecht. Mich stören eher Winterfell und Casterlystein. Naja, ganz kann man das sowieso niemanden recht machen. Ist eben Geschmackssache. Ich glaube jedenfalls, dass den meisten Neueinsteigern in die Serie die neue Übersetzung besser gefallen wird als die Alte. |
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| Pogopuschel | AW: Eis und Feuer-Problem | 20.01.2012, 22:01 Uhr |
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Die Eindeutschung der Namen ist nur konsequent, da das Lied eben nicht in England spielt, sondern in der Fantasywelt Westeros. Da wird kein Englisch gesprochen. Tolkien hat auch großen Wert auf die Eindeutschung von Namen gelegt und die ursprüngliche Version mit »Auenland« statt »Shire«, »Beutlin« statt »Beggins« usw. ist sehr gelungen und stimmungsvoll. Bei vielen Begriffen handelt es sich um sprechende Namen, die eben auch mehrere Bedeutungen haben können. Wer kein Englisch kann, ist da schon mal aufgeschmissen, wenn sie nicht eingedeutscht werden. Ich kann denn Ärger über die Umstellung mitten in der Reihe gut nachvollziehen, da ich die erste Übersetzung als Jugendlicher gelesen und geliebt habe, aber die Neuübersetzung ist objektiv (zumindest nicht aus der Fanboywarte) betrachtet, die bessere Übersetzung. |
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| Wolfsfrau | AW: Eis und Feuer-Problem | 21.01.2012, 16:30 Uhr |
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In der heutigen Zeit, wo sorgar bereits im Kindergarten Englisch gelernt wird, kommen die Verlage plötzlich auf die Idee, alles, aber auch jedes Komma und jeden Punkt, aus einem Buch in die deutsche Sprache zu übersetzt? Da steckt doch mehr dahinter? Könnte dies der neue Verlag verlangt haben? Ich bin nicht kompliziert, SONDERN EINE HERAUSFORDERUNG |
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| Pogopuschel | AW: Eis und Feuer-Problem | 21.01.2012, 17:48 Uhr |
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Wenn man mal genauer hinschaut bzw. hört, dann sind die vermeintlich guten Englischkenntnisse der Deutschen doch eher Bescheiden. Es gehört einfach zu einer anständigen Übersetzung, dass man eben auch alles ins Deutsche übersetzt (so weit es möglich ist). Schließlich sind die Übersetzungen für deutsche Leser. Wer die Namen auf Englisch haben will, kann auch die englische Fassung lesen (was ich z.B. jetzt mache). Das beziehe ich jetzt vor allem auf Neueinsteiger, der Wechsel in der Reihe ist natürlich blöd. Ich vermute mal, dass der Verlag (ist kein neuer, sondern nur ein weiteres Label des gleichen Verlags), im Zuge, der zu erwartenden steigenden Käufe durch die Fernsehserie, endlich eine anständige Übersetzung anbieten wollte. Und nicht mehr diesen schlampigen Mischmasch. So etwas kommt durchaus öfters vor. Vor allem bei Klassikern, wie z.B. »Der Fänger im Roggen« oder »Moby Dick«, deren ursprüngliche Übersetzung suboptimal war, bzw. einiges weggelassen hat (siehe Brandhorsts Pratchett-Übersetzungen). Was soll sonst dahinter stecken? Eine Verschwörung, um es diesen ewig nörgelnden Fantasyfans endlich mal zu zeigen? |
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| Wolfsfrau | AW: Eis und Feuer-Problem | 21.01.2012, 18:26 Uhr |
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Was heißt hier "..., um es diesen ewig nörgelnden Fantasyfans endlich mal zu zeigen? Es darf jeder seine Meinung dazu äußern. Oder hab ich da was falsch aufgefasst? Eine kritische Meinung zu haben ist kein Nörgeln. Klar steckt noch mehr dahinter. Z.B. auch die Rechtschreibreform. Meine Frage sollte nur ein Anreiz zum Weiterdiskutieren sein - Gedankenaustausch. @pogopuschel, wie kommst du auf Verschwörung? Zuviel mit Verschwörungstheorien beschäftigt? Ich bin nicht kompliziert, SONDERN EINE HERAUSFORDERUNG |
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| Pogopuschel | AW: Eis und Feuer-Problem | 21.01.2012, 20:00 Uhr |
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"um es diesen ewig nörgelnden Fantasyfans endlich mal zu zeigen?" Das war ja nicht ganz ernst gemeint. Da habe ich den |
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| MichiB | AW: Eis und Feuer-Problem | 21.01.2012, 21:31 Uhr |
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@Wolfsfrau Schau mal im Eis und Feuer Forum vorbei, da hagelt es nur so von Verschwörungstheorien. Das normalste sind da noch Boykott Aufrufe gegen den Verlag bis hin zum übelsten: Morddrohungen gegen die neue Übersetzerin. Dieses Forum ist das reinste Fanboy Forum. Klar ist es nicht gerade optimal von Blanvalet, mitten in der Reihe eine neue Übersetzung zu starten. Ich kann aber die Gründe, die der Verlag in der Mail aufgeführt hat sehr gut nach vollziehen. Ich habe mir die alte Übersetzung angesehen und finde sie grässlich. Dieser deutsch - englisch Mix ist doch fast unlesbar. Die neue Übersetzung liest sich wenigstens flüssig. Blanvalet war nie glücklich mit der alten Übersetzung, dazu kommt jetzt noch die Serie, die ja auch synchronisiert und neue Leser mit sich bringen wird. Und, auch das wird sicherlich eine sehr große Rolle bei Blanvalet gespielt haben, das viele Geld, was der Verlag nun extra noch in die Kassen gespült bekommt. Einmal dank der neuen Leser, aber auch einige alte Leser werden sich die neue Übersetzung, schon wegen den Covern, kaufen. Wer das Lied unverfälscht lesen möchte, der liest es eh im Original auf englisch. Ist ja auch seit ein paar Jahren so eine Modeerscheinung, Filme und Bücher in englisch zu konsumieren, anstatt in seiner Muttersprache. Gründe (meine Meinung): 1. sehr schlechte alte Übersetzung 2. die TV Serie 3. Geld |
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| Flitzi | AW: Eis und Feuer-Problem | 23.01.2012, 13:13 Uhr |
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Eine kritische Meinung zu haben ist kein Nörgeln. Prinzipiell gebe ich Dir da ja recht, Wolfsfrau. Nur bei dem ganzen Übersetzungsthema oder wenns um das Splitten von Büchern geht, sind viele Fanboys/-girls so resistent gegen Gegenargumente, dass man von einer kritischen Meinung nicht mehr reden kann. Da ist es oftmals dann doch eher Nörgeln um des Nörgelns Willen. |
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